Wieder zuhause von zwei geilen Rennwochenenden. Es war ein absolut großartiges Erlebnis, viele neue Leute kennengelernt, großartige Rennläufe und viel Spaß gehabt.
Alle Engländer haben sich gefreut, das zumindest ein paar deutsche Teams zu den Events gekommen sind, sowohl die Fahrer wie auch die Crew von Santa Pod haben uns das mehrmals gesagt.
Die Zollabfertigung lief absolut problemlos mit dem ATA/Carnet, egal ob in Rotterdam oder Harwich, überall superfreundliche Zöllner, die einem weiter geholfen haben.
Beim Doorslammer Event sind alle Deutschen spätestens in der 2. Runde raus gewesen, bei meinen Mitstreitern leider auch auf technische Probleme zurückzuführen. Christoph hatte an seiner Nova Vergaserprobleme,die wir im Laufe der Woche aber fixen konnten. Ein fettes Danke dafür in die Schweiz an Thomas Haas für das Teil.
Bei Jens Könneckes Olds hat es den Wandler zerlegt, was wir jedoch erst später herausfinden konnten.
Nachdem Mittwoch als freies Training leider ins Wasser fiel, ging es Donnerstag dann unter windigen Bedingungen mit der Qualifikation los, allerdings mit Gegenwind auf dem track.
Dort zerlegte es dann im 2. Lauf das Getriebe von Christophs Nova, was eigentlich das Aus bedeutet hätte. Dankbarerweise stellte uns Jens aber sein Ersatzgetriebe zur Verfügung, also wurde bis spät abends geschraubt und am Freitag Mittag war die Karre wieder einsatzbereit.
Nachdem Donnerstag dann auch der defekte Wandler bei Jens diagnostiziert wurde, wurde auch dort das Getriebe ausgebaut und ein Ersatzteil eingebaut. Damit lief der Start zumindest besser und er konnte seine erste 7er-Zeit ever fahren mit dem neuen Monstermotor, da ist aber noch sehr viel Potenzial nach unten zur tiefen 7.
Meine Nova lief problemlos, nachdem Freitag das Wetter besser wurde, konnte ich mich auf Platz 13. von 42 angemeldeten Startern in der ProEt für die Eliminations qualifizieren, dazu noch mit neuer PB.
Sonntag gings dann in die Eliminations. Nachdem ich die ersten beiden Gegner rausgeschmissen hatte , traf ich im Viertelfinale dann auf den späteren Sieger, der mich dann nach Hause geschickt hat. Simon Gough ist aber auch ein Top Bracket Fahrer, perfekter Dial in und Hammer R/T.
Aber bei so einem Event mit einem so starken Starterfeld unter die letzten 8 zu kommen, ist für mich ein absoluter Erfolg.
Wir werden auf jeden Fall versuchen, nächstes Jahr wieder dort zu fahren. Der Zusamenhalt und die Hilfsbereitschaft unter den Fahrern war sehr beeindruckend.
Hier noch ein paar Eindrücke:
